Laut einem Bericht im Lokalkompass sieht das Gesundheitsministerium von NRW keinen Spielraum für Schadenersatz von Händlern der elektrischen Zigarette. Ob dies stimmt, kann vermutlich nur gerichtlich beantwortet werden.
Viel schlimmer ist unserer Ansicht nach, dass die aktuellen Aussagen des Gesundheitsministeriums und der Obrigkeit der GRÜNEN ein Schlag ins Gesicht der Händler sind.
Nahezu alle Händler haben mit Beginn der Warnungen, die immer im Zusammenhang mit dem Arzneimittelgesetz standen, enorme Umsatzeinbrüche vermeldet. Einige Händler waren sogar gezwungen, ihr Geschäft zu schliessen und Mitarbeiter zu entlassen. Und zwar aufgrund der Hetzkampagne, die durch Frau Steffens, Gesundheitsministerin in NRW, ins Leben gerufen wurde. Natürlich hat auch Frau Pötschke-Langer vom DKFZ ihren Teil dazu beigetragen. Aber enorm in die Öffentlichkeit getragen wurde es von Frau Steffens. Ihr haben es über ein Dutzend Händler zu verdanken, dass Ware beschlagnahmt wurde, die sie nach wie vor nicht zurück erhalten haben!
Es ist nicht zu erwarten, dass Frau Steffens sich für ihr voreiliges Handeln, welches zudem auf eigene Unwissenheit und Desinformation des DKFZ basiert, entschuldigt. Was wir uns aber gewünscht hätten, wäre ein wenig Stille bei Frau Steffens.
Das Gegenteil jedoch passiert: Auf abgeordnetenwatch.de hat sie die Fragefunktion abgestellt und lässt nur noch über die Presseabteilung Fragen beantworten. Vor einigen Wochen nahm sie sich immer gerne die Zeit, selbst zu dem Thema E-Zigarette Stellung zu beziehen. Das Demokratieverständnis scheint bei Frau Steffens etwas durcheinander zu geraten.
Nach wie vor warnt sie vor dem Produkt und versucht weiterhin mit geschickten rhetorischen Mitteln, Verunsicherung zu verbreiten. Eine Verunsicherung, die bei Betrachtung der Faktenlage absolut unnötig ist!
Auf der einen Seite gibt Frau Steffens nicht auf, die Verbraucher zu verunsichern mit falschen Informationen. Bleiben diese Kunden den Händlern fern, werden diese sogar noch verhöhnt, denn "es sei es ja die Entscheidung der Kunden gewesen, dass sie bei dem Händler keine Produkte bezogen haben".
Das ist nicht nur dreist, sondern eine Ohrfeige in das Gesicht der Händler! Für uns ist dies zusätzlich ein Armutszeugnis, was sich Frau Steffens selbst ausstellt. Eine Frage hätten wir aber: Sind eigentlich mittlerweile die Wahlplakate fertig?






